3D TV Markt entwickelt sich stark

Nachdem von allen namhaften UE-Herstellern 3D TV Modelle verfügbar sind, rechnen die Marktforscher von DisplaySearch für 2010 mit einem Absatz von insgesamt 3,4 Millionen Stück. 2014 sollen es bereits knapp 43 Millionen sein. Inzwischen sind Geräte im Segment von 40 bis 63 Zoll verfügbar, und zur IFA wird es einen weiteren Schwung an Neuheiten geben, ist sich Paul Gray, Leiter des TV Bereiches bei DisplaySearch, sicher.

Dabei steht das Segment laut den Marktforschern noch vor einigen wesentlichen Herausforderungen. Eines der größten Probleme ist, dass gegenwärtig zwar eine Range von Fernsehern, aber kaum Content, weder auf Medien noch per Broadcast, verfügbar ist. Ein kritischer Punkt bleibt nach wie vor, ob Konsumenten tatsächlich bereit sind, mitunter mehrere Stunden mit schwerer, dunkler Brille vor dem TV-Gerät zu sitzen.

Zudem steht die Industrie vor der Aufgabe, den Verlust an Lichtleistung wieder wettzumachen, der durch die Verwendung der Shuttertechnologie entsteht. Diese ist eines der zurzeit gängigsten Verfahren zur Erzeugung des 3D-Effektes. Um zu verhindern, dass dadurch der Energieverbrauch wieder dramatisch steigt, so Gray, müsse eine neue Generation von Fernsehern mit deutlich effizienteren Displays entstehen. Hier wird nach Ansicht von DisplaySearch beispielsweise die LED-Beleuchtungstechnologie bei LCD-TVs eine wichtige Rolle spielen.

30.07.2010


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